Combourg-/Besançon-Schüler zu Besuch

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Am Montag, den 10.12.2012 war eine 38-köpfige Schülergruppe einschließlich bretonische Austauschpartner vom Martin-Schongauer-Gymnasium am DFG zu Besuch, um sich die Solaranlagen und das Windrad anzuschauen.

Scolaire berichtete in einer kurzen PowerPoint-Präsentation von den Ursprüngen des Scolaire-Projekts, das 2008 gestartet worden war. Die 19 Deutschen mit ihren jeweiligen Austauschpartnern folgten interessiert der Geschichte der Schülerfirma bis in die Gegenwart.

Weil das Dach der Schule ja bereits an mehreren Stellen Löcher hat und Schüler und Lehrer es im Allgemeinen nicht gerne haben, wenn es von oben tropft, haben wir aus Rücksicht auf den sanierungsbedürftigen Altbau auf eine Besichtigung des Dachs verzichtet. Das Windrad auf dem Neubau haben wir ihnen zum Glück aber zeigen können (es ist ja auch unser ganzer Stolz); trotz Schneefall hörten alle gespannt zu und stellten viele Fragen. Am Ende verteilte Scolaire noch ein paar der berühmten Veto-Hefte mit Informationen zum Aufbau der vier Solaranlagen.
Insgesamt waren die Gäste an ihrem letzten Austauschtag ganze zwei Stunden geblieben – das Beste kommt eben zum Schluss!

Scolaire-Team – 2012-12-10 19:02:22

Scolaire beim Festakt zur Rede Charles de Gaulles in Ludwigsburg

Kontaktaufnahme mit Angela Merkel kläglich gescheitert…
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50 Jahre Élysee-Vertrag, 40 Jahre DFG, 20 Jahre Deutsch-Französische Grundschule, 50-jähriges Jubiläum der Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend in Ludwigsburg. Und das DFG war mit Scolaire dabei!

Im Schloss Hof des Ludwigsburger Schlosses repräsentierten am 22.09.2012 10 DFG-ler einschließlich DFG-Direktor Martin Wedel im Pavillon des Kultusministeriums unsere Schule. Sie stellten das DFG und Scolaire mit seinen vielen Projekten vor, immer unter dem Motto: deutsch-französische Freundschaft, Bikulturalität und Umweltschutz.

Die Aufregung war groß, als man im Auto erfuhr, dass zu dieser Gelegenheit Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Hollande und Ministerpräsident Kretschmann anreisen würden. Diese waren aber nur ein paar von den an diesem Tag anwesenden Persönlichkeiten.
Nach dem Aufbau des Standes ging es los: mit sehr viel Motivation empfingen die Schüler die Interessenten. Sie machten interessante Begegnungen: Mal waren es Leute aus Ministerien, aus dem Centre Culturel, ehemalige Ingenieure und oft Leute, die über Bikulturalität und Umweltschutz im Bilde waren. Da machte das Erklären gleich noch mehr Spaß.

Schließlich sprachen Kretschmann, Merkel und Hollande. Alle waren still, es erschien als würde die Welt aufhören sich zu drehen. Zum großen Erstaunen der Scolaires sprach der französische Präsident von Nachhaltigkeit und erneubaren Energien. Da musste manch einer „OUI“ schreien.
Später, als die Prominenz in der Menge badete (in einem abgesperrten Bereich natürlich), versuchten ein paar Schüler, den Staatsmännern eine Véto-Zeitung von Scolaire zu übergeben… es fehlten leider 20 entscheidende Zentimeter… tja… Kontaktaufnahme mit Angela kläglich gescheitert…
Es waren unvergessliche Momente in einer wunderbaren Atmosphäre mit Essen, vraiment délicieux! Nur der Schlosspark blieb offen und kostete Eintritt! So musste mancher schwabenfeindliche Fluch unterdrückt werden… wir grinsen heute noch.

Text: Jean-Marc Kutz, 2de S1
Fotos: Hildegard Bayerlander

Jean-Marc Kutz, 2de S1 – 2012-09-29 18:26:57

Scolini helfen bei der Energie-Rallye mit

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In einer Scolini-Stunde entstand die Idee, dass wir (Moritz, Frederick, Franz und Lucas)
den Umweltmentoren Clarisse und Daniel, welche ihren „Beruf“ bei einer Ausbildung mit anderen Umweltmentoren gelernt haben, bei ihren Energie-Rallyes helfen.
Bei dem Vortrag vor der 5a und der 6e I hatten wir nur zugehört, wobei wir sehr viel gelernt haben, z.B. man wie so etwas vorträgt. Natürlich haben wir auch was über folgende Themen gelernt:
Energiesparen, Wärmesparen (Flaschen isolieren), Luxmeter (Lichtverteilung in einem Raum),
richtig Lüften und so weiter. Ein paar Wochen später haben wir dann auch mitgeholfen.
Es war sehr interessant zu erleben, wie man sich als Lehrer fühlen muss.

Französischer Abgeordneter Le Borgn‘ und Senator Yung besuchen das DFG

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Am 1. März 2012 waren der französische Abgeordnete Pierre-Yves le Borgn‘ und der Sénateur Richard Yung am DFG zu Besuch. Beide sind Mitglieder der Parti Socialiste. Wir von Scolaire haben ihnen mit einer PowerPoint-Präsentation unsere AG und Schülerfirma vorgestellt. Beide waren sichtlich beeindruckt. Dann ging’s auch noch kurz aufs Dach, wo wir unser Windrad präsentiert haben.
Einen ausführlichen Bericht auf französisch gibt’s auf der Website von Pierre-Yves Le Borgn‘
Webpräsenz von Richard Yung


Scolini beim Windradrojekt – 20.01.2012

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Die Scolaire- und Scolini-Mitglieder trafen sich um 13 Uhr im Foyer des DFGs. Von dort gingen wir in die Cafeteria und die Erwachsenen besprachen noch einige Dinge.
Danach sind wir in den alten Musiksaal E39 (Scolaire-Zimmer) gegangen, um unser Material anzuschauen, das die Scolaires zusammen mit Frau Bayerlander, Herrn Bohn und M. Chevallier schon davor eingekauft hatten.
Wir machten eine lange Liste mit Sachen, die wir noch brauchten, und beschlossen dann zum Baumarkt zu fahren, um alles zu kaufen, was noch fehlte.
Wir teilten uns auf zwei Autos auf, das eine von Herrn Bohn und das andere von Frau Bayerlander, und fuhren los.
Es wurden viele Fotos gemacht und wir fanden schließlich alles, was wir brauchten, wie zum Beispiel Stahlseile, Kabel, verschiedene Schlaufen und Ösen und auch eine große Styrodurplatte.
Wir verstauten alles im Auto von Frau Bayerlander und fuhren zurück zur Schule. Um vier Uhr kamen wir am DFG an, von dort ging dann jeder nach Hause.
Insgesamt war der Tag also sehr schön.
Am Samstag, 28.01. wollen wir das Windrad dann aufs Dach bauen und hoffen alle, dass es nicht zu sehr stürmt.

zum Bericht auf der Éolécole-Seite

Eva Mair

Preisverleihung Georg Salvamoser Preis

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Am Sonntag, den 13. November 2011 wurde die Scolaire für ihre Arbeiten durch einen Georg-Salvamoser-Sonderpreis in Höhe von 5000€ ausgezeichnet.
Pünktlich um 16 Uhr begann in der Solarfabrik Freiburg die feierliche Preisverleihung.
Während einer durchdringenden musikalischen Jazzeinleitung durch das Saxophontrio SAX’N HOP, nahmen Herr Wedel und wir unsere zugewiesenen Plätze ein. Natürlich waren wir alle etwas aufgeregt, da wir weit und breit die Jüngsten im Saal waren. Völlig überrascht war ich über von den vielen anwesenden prominenten Leuten. Die Begrüßungsworte sprach Dr. Dieter Salomon, der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg.
Anschließend wandte sich Maria Salvamoser an das Publikum. Wir erfuhren, dass der verstorbene Georg Salvamoser ein Pionier der Sonnenenergiewirtschaft war und dass an sein Andenken dieser Preis entstanden ist. Nun kam für mich der Höhepunkt der Feier.
Erst gestern kam Prof. Dr. Dr. h.c Ernst Ulrich von Weizsäcker von Indien zurück und schon heute hatten wir die Ehre ihm zuzuhören.
Er faszinierte mich, wie er trotz seiner Gehstöcke völlig frei am Rednerpult stand und eine glamouröse Festrede hielt. Überzeugend brachte er zum Ausdruck, dass der CO2-Ausstoß proportional mit dem Bruttoinlandsprodukt ansteige. Um dies zu ändern, müsse einerseits Energie eingespart werden und andererseits die Effizienz der erneuerbaren Energien erhöht werden. Für ihn waren so die Preisträger ein lebendes Vorbild, die den Wohlstand von dem CO2-Ausstoß entkoppeln.
Zwischendurch spielte Julian Belli eine aufregende, laute Trommel- und Vibraphonkomposition, die die Spannung noch weiter steigerte. Danach moderierte Dr. Franz Alt eine kleine Diskussionsrunde mit den Vertretern der Preisträger, wobei Scolaire durch Frau Bayerlander und Simone Lapp vertreten wurde. Johannes Rösch, ein Bauer aus Oberried, hat mit seinen Eltern seinen Hof mit Solarplatten ausgestattet. Auch haben sie ein Wasserrad gebaut und eine Holzheizung installiert, um dem Ziel 100% Erneuerbare Energien näher zu kommen. Dafür erhielt Johannes Rösch einen Sonderpreis von 5000€.
Wir, die Scolaire, wurde für ihre 100% mit Solarplatten ausgenutzte Schuldachfläche prämiert, sowie für Eolécole, einem Windradprojekt mit einer Partnerschule in Besancon. Die gesicherte Weiterführung unserer Schülerfirma Scolaire durch die Einbeziehung jüngerer Schüler, unseren Scolinis, überzeugte die Preisrichter besonders.
Zum Schluss wurden die Hauptpreisträger Michael Diestel und Matthias Klöffel von der Agrokraft GmbH für ihre Energiegenossenschaft ausgezeichnet. Sie meinten, dass genügend Mittel in ihrem Landkreis vorhanden seien, um eine Energiewende einzuleiten. Schließlich wurden eingerahmte Urkunden übergeben. Wir, als Vertreter der gesamten Scolaire, wurden auf die Bühne gerufen und fotografiert und uns wurde feierlich gratuliert.
Die Aufregung legte sich und erleichtert nahmen wir noch an einem kleinen Abendessen teil. Dabei hatte man auch Gelegenheit sich mit den anderen Preisträgern zu unterhalten.
Für mich war diese Feier insgesamt sehr beeindruckend, besonders jedoch durch die einzigartige Rede von Ulrich von Weizsäcker.

Lilian Schuster

Nachhaltigkeitstag am DFG

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September 2011: Nachhaltigkeitstag am DFG
Am Donnerstag den 29.9.2011 fand an unserer Schule, gleichzeitig mit unserer Partnerschule St. Jean Notre Dame in Besançon, ein Nachhaltigkeitstag statt. Dies ist ein Projekt von Scolaire, mit dem Schülern gezeigt werden soll, was Nachhaltigkeit bedeutet und wie wichtig es in vielen verschiedenen Themenbereichen ist.
Bereits vor den Ferien durften die verschiedenen Klassen sich Projekte zum Thema Nachhaltigkeit ausdenken und hatten je nach Bedarf 1-2 Tage Zeit mit ihnen zu beginnen.
Am Nachhaltigkeitstag selber hatten die Klassen Zeit, ihre Projekte fertigzustellen und ab 16 Uhr fand ein Schulhock statt, in dessen Rahmen die Ergebnisse der verschiedenen Klassen präsentiert wurden.

Le lundi 29 septembre 2011 une journée;e du développement durable avait lieu au lycée Franco-Allemand, en parallèle avec notre école partenaire Saint-Jean Notre Dame de Besançon. C’est un projet de Scolaire, nous avons expliqué aux élèves ce qu’est le développement durable et son importance dans de nombreux domaines différents.
Avant les vacances d’été, chaque classe avait 1 à 2 jours pour réfléchir à un projet sur le développement durable et commencer la réalisation.
À la journée du développement durable, les classes avaient le temps de terminer leur projet et présenter les résultats à partir de 16h à la fête scolaire.

Mai 2011
Die Gesamtlehrerkonferenz hat den von uns geplanten Nachhaltigkeitstag unter der Voraussetzung, beschlossen, dass alle Klassen rechtzeitig ihre Projektvorschläge einreichen.

April 2011: Planung
Die Ereignisse in Japan sind auch an Scolaire nicht spurlos vorbeigegangen. Wieder einmal wurde uns bewusst, dass es auch Aufgabe der Schule ist, an den Themen „Verantwortung für unsere Umwelt“ und „Lebensbedingungen zukünftiger Generationen“ zu arbeiten. Die UNO hat bereits vor der Katastrophe alle Bildungsinstitute dazu aufgerufen, das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit zu fokussieren.
Scolaire möchte zu Beginn des kommenden Schuljahres (gedacht ist an Ende September) einen Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit durchführen. An diesem Tag soll sich jede Klasse mit einem Projekt zum Thema befassen. Vorgeschlagen wird folgende Vorgehensweise:

  • Jede Klasse benennt (organisiert über SMV) bis zu den Osterferien 4 für diesen Aktionstag verantwortliche SchülerInnen – es müssen nicht die Klassensprecher dabei sein!
  • Diese Schüler treffen sich mit den Schülern von „Scolaire“, um nähere Informationen, Tipps für Themen etc. zu bekommen.
  • Gemeinsam mit ihren Klassen legen sie ein Thema fest, nehmen Kontakt zu Lehrern, Eltern oder externen Fachleuten auf, die ihre Klasse bei der Vorbereitung und Durchführung des Aktionstages betreuen.
  • Die Themen stehen bis zu den Pfingstferien fest.
  • Zur intensiveren Vorbereitung können die beiden letzten Schultage in diesem Schuljahr genutzt werden (11./12. Juli)

Die inhaltliche und organisatorische Planung des Tages bleibt in der Verantwortung der Schüler/Klassen bleiben, Lehrer können beraten und unterstützen.
Parallel zu unserem Tag der Nachhaltigkeit soll ein solcher Tag am Lycée St. Jean in Besançon durchgeführt werden. Mit dieser Schule wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft eine Projektpartnerschaft zum Thema „Regenerative Energien“ angedacht.

Umwelttag der psychologischen Fakultät 2009

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Auf Einladung der Universität nahm Scolaire teil am
Umwelttag der psychologischen Fakultät an der Universität Freiburg, Freitag, 4. Dezember 2009

    • Überblick
      • I. Vortrag von Prof. Dr. Andreas Ernst
        „Wandelt sich das Klima und der Mensch nicht?“
      • II. Postersession + Mittagspause
      • III. Workshops in Gruppen
      • IV. Präsentation der Ergebnisse der einzelnen Workshops
    • I) A. Ernst: „Wandelt sich das Klima und der Mensch nicht?
        • 1. Was macht den Wandel des menschlichen Verhaltens so schwer?
          • Umwelt ist ein komplexes System: dynamisch, intransparent, viele Einflussfaktoren, Verknüpfungen, Zusammenhänge
            → Der Mensch ist versucht solch komplexe Systeme zu vereinfachen, zu verdrängen und lokal und ich-bezogen zu denken: in sog. „kognitive Fallen“ zu geraten
          • Risikoeinschätzung: Der Mensch beurteilt Risiken nicht objektiv gemäß der mathematischen Definition: Risiko = Eintrittswahrscheinlichkeit x Kosten der Folge, sondern subjektiv: Die Risikoeinschätzung steigt mit der „Schrecklichkeit“ und der Unkenntnis der Folgen
          • Umweltverhalten als Dilemma: wenn ich egoistisch handele, dann:
            • gibt es einen Nutzen für mich und Kosten für alle → soziale Falle
            • der Nutzen ist sofort spürbar, die Kosten müssen erst später beglichen werden
              Zeitpräferenz: psychologische Abdiskontierung von Schäden (ich fange nicht in den Herbstferien für das Abitur im April zu lernen → „Schrecken“ erscheinen weniger schlimm, wenn sie nicht sofort oder in Kürze einzutreten drohen)
              → Zeitfalle
            • Der Nutzen ist hier, die Kosten entstehen zum Großteil woanders (in den Entwicklungsländern): NIMBY-Syndrom (Not-In-My-Backyard) → räuml. Falle
            • Die reichen Hauptverursacher können sich vor den Folgen des Klimawandels besser schützen, als die armen Entwicklungsländer
              → Sicherheits-/Vulnerabilitätsfalle

            Bequemlichkeit: Gewohnheitshandlungen sind unbewusst, kennzeichnen sich durch eine mühelose, häufige, wenn nicht permanente Durchführung, werden geprägt durch soziale Normen und Wertvorstellungen und sind auf Grund dieser Faktoren nur schwer wechselbar
            Ergebnisse:

            • 1, Der Mensch ist nicht für eine sich schnell wandelnde Welt gemacht
            • 2, Er ist ein „träges Gewohnheitstier“
              (wobei man Bequemlichkeit auch als Treiber für
              Fortschritt sehen kann)
        • 2. Der Wandel kommt doch
          • – Umgang mit den kognitiven Fallen: „Es ist nicht nötig alles genau zu wissen.
          • – Technische Entscheidungsunterstützung
            Gutes Entscheiden: Zusammenhänge bewusst machen und berücksichtigen
            Dies erfordert Transparenz und Sichtbarkeit der Konsequenzen, möglich durch

            • → Szenariotechniken: „Was ist wenn?“
            • → Verkürzung der Feedbackzyklen (Zeit bis Konsequenzen eintreten)
            • → Entscheidungsunterstützungssysteme:
              naturwissenschaftliche und gesellschaftliche Aspekte möglicher Entscheidungen
          • – Koevolution von Umwelt und Verhalten: beide aufeinander abgestimmt, voneinander abhängig (Umweltänderungen haben Einfluss auf unsere materielle, soziale und institutionelle Umgebung)
          • – „Libertarian Paternalism“: z.B. durch gezielte Arrangements der Umwelt Entscheidungen lenken
          • – Selbstkontrollstrategien: Prozesskontrolle, Checkliste …
          • – Öko-Design
            Erwarte, dass Fehler gemacht werden
            Komme den Menschen kognitiv entgegen
          • – Framing
            Positionierung des Achsenkreuzes (Bezugssystem) für das jeweilige Anspruchsniveau
            positiv fokussieren
          • – Sozialer Einfluss
            Grundidee: „Wir tun das gerne, was die anderen auch gerne tun.“
          • – Diffusion technischer und sozialer Innovationen nach dem gleichen Muster: schwacher – starker – schwacher Anstieg (Sättigung)
          • – Positive Merkmale sozialer Innovationen
            soziale Anreize:

            • Positives Image
            • Spitzenreiterfunktion
            • Modern
            • von lokalen Meinungsführern vorgemacht
            • Erprobbarkeit
            • Freiwilligkeit
            • Beispiel: iPhone

            Ergebnisse:

            • 1, Der Mensch IST für schnelle Reaktionen gebaut:
              er braucht sich nicht zu wandeln
              es reicht in Bewegung zu kommen
            • 2, Die Gesellschaft ist kein Monolith, sie ist beweglich, anpassungsfähig

       

      • 3. Aufgaben
        • – bislang mäßige Erfolgsbilanz:
          Strategien mit denen soziale Wesen versuchen ihr Dasein zu meistern
          Doppelte Geschwindigkeitsfrage
          Staatliche Normensetzung
          Behinderung durch Lobbyisten …
          Soziale „tipping points“ (Umkipppunte) setzen (negative wie positive)
        • – weltpolitischer Rahmen:
          „Instabile Multipolarität“
          Überforderung des Global-Governance-System
          → viele unterschiedliche Meinungen, Ausgangslagen, Ziele
          aber globaler Kompromiss nötig, „alle müssen mitmachen“
        • – Gefährdungen:
          immer mehr schwache und fragile Staaten
          Risiken für wirtschaftliche Entwicklungen
          Verteilungskonflikte (der Ressourcen, Folgen des Klimawandels)
          Gefährdung der Menschenrechte und der Legitimation einer Regierung, wenn Menschen um ihr Überleben kämpfen müssen
          Verstärkte Migration
          Überforderung klassischer Sicherheitspolitik vor diesen neuen Gefahren
    • II) Postersession + Mittagspause

      Hier war Scolaire mit einem eigenen Stand und dem in langer Arbeit erstellten und sorgfältig gestalteten DIN-A0 Plakat vertreten, um unter der Leitung von Herr Bohn mit der Hilfe von ca. 8 Schülern Werbung in eigener Sache zu machen und möglichst viele Vetos zu verkaufen. Leider hat das Hauptzielpublikum dieser Veranstaltung, Studenten der Psychologie, sowie der Forst- und Umweltwissenschaften, wenig Kapital und somit waren unsere Bemühungen von einem finanzielle Gesichtspunkt gesehen nicht von Erfolg gekrönt.
      Allerdings konnten wir uns mit Umweltorganisationen (wie z.B. Greenpeace und BUND) austauschen und uns über andere Umweltprojekte (z.B. das Energiesparprojekt an den Staudinger Gesamtschulen) informieren.

 

    • III. Workshops in GruppenIch stelle hier stellvertretend den Workshop von Prof. Gisela Böhm zum Thema „Klimawandel: Risikowahrnehmung und Verhalten“vor.
      • Charakterisierung des Klimawandels:
        komplexe kausale Struktur
        heterogene Akteure und Rollen
        geringe persönliche Betroffenheit (Verursachung + Konsequenzen)
        Multiple, divergierende Perspektiven und Gewichtungen der Risiken
        soziales Dilemma → moralische Bewertungen
      • Bewertung des Klimawandels:
        Der Klimawandel wird sehr viel mehr als allgemeine und globale, denn persönliche Bedrohung gesehen.
      • Risikobegriff:
        Für den Laien viel vielschichtiger als die mathematische Definition, auch persönliche Weltanschauungen und Moralvorstellungen beeinflussen die Risikowahrnehmung
        Beim Klimawandel werden Risiken woanders gesehen, wenige nehmen ihn als persönliches Risiko wahr. Die Entwicklungsländer erwarten, dass die Industrienationen den ersten Schritt tun, wären dann aber durchaus bereit auch ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
      • Verhalten und Entscheidungsfindung
        Beim Klimawandel haben individuelle Entscheidungen kollektive Konsequenzen.
        Es gibt zwei Faktoren, die die Entscheidungsfindung wesentlich beeinflussen:
        → die Auswirkungen/Risiken meines Handelns
        „Was passiert denn?“
        dieser Faktor wird durch zunehmende zeitliche Distanz zu den Auswirkungen abgewertet
        → die moralische Integrität meines Handelns
        „Ist das in Ordnung?“
        dieser Faktor ist weniger zeitabhängig
        Letztendlich sind immer Emotionen die Ursachen für Handlungen.
        Ohne Emotionen gäbe es keinen Grund sich zu entscheiden, damit keine Entscheidungen und schließlich auch kein Handeln.
        Bei Entscheidungen fokussieren wir meistens das „Hier und Jetzt“.
        Um klimafreundliche Entscheidungen zu bewirken, sollte man also die gewünschte Entscheidungsalternative mit positiven Emotionen besetzen:
        „Weil das so klasse ist, mache ich …“.
        Ohne wenn möglich den moralischen Faktor („Weltretter“) zu benutzen.
        Man muss den Leuten zeigen, dass klimafreundliches Verhalten in ihrem eigenen Interesse ist und ihnen auch im „Hier und Jetzt“ Vorteile bringt.

 

  • IV)Präsentation der Ergebnisse

    Im Plenum hat jeweils ein Mitglied der verschiedenen Gruppen die Ergebnisse, zu welchen diese gelangt sind vorgestellt. Fragen wurden entweder von dem Gruppenleiter beantwortet oder im Plenum diskutiert.

  • Fazit

    Diese Veranstaltung bat eine gute Möglichkeit sich über die psychologische Seite des Klimawandels zu informieren.
    Allerdings war unsere Werbung mit dem liebevoll gestalteten Plakat nicht sehr effektiv.

    Link für weitere Informationen: www.psychologie.uni-freiburg.de
    Dort finden sich u.a. alle Skripts zu den Workshops und ein paar Fotos.

    Dirk Lauinger

Einweihungsfeier Neubau

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Einweihungsfeier der Neubau – PV-Anlage
Bericht einer Schülerin
Nachdem wir dann doch einen Termin für die Einweihungsfeier unserer neusten Anlage auf dem Neubau gefunden hatten, trafen wir uns schon mittags um mit den Vorbereitungen zu beginnen: Stühle mussten gestellt, Plakate geschrieben, Schnittchen geschmiert und die Technik hergerichtet werden.
Als die ersten Gäste kamen, waren wir gerade fertig geworden und die Feier konnte beginnen. Nachdem einige Reden gehalten waren, bekamen alle Scolini für das erfolgreiche Bestehen ihrer Prüfung und alle Scolaires für ihr Engagement ein T-Shirt übereicht.
Das Ganze war von der Big Band unserer Schule sehr schön musikalisch untermalt.
Zwar mussten leider einige von uns schon relativ bald wieder gehen, da am selben Tag eine Chorfahrt ins Elsass stattfand, bei der auch einige von Scolaire dabei waren, aber für alle anderen gab es ein Glas Sekt, die Schnittchen die wir vorbereitet hatten und die Investoren konnten sich in Führungen auf das Dach selbst ein Bild von der neuen Anlage machen.
Zum Schluss haben wir den Abend noch bei den restlichen Brezeln gemütlich ausklingen lassen.

Ein paar Bilder und Eindrücke
23.4.2010

Großes Lob für Scolaire

Scolaire beweist weitblick – Vorstellung der Scolini

Während die Besichtigung der Altbauanlage am Tag ihrer Einweihung dem Regengott zum Opfer gefallen war, war uns der Sonnengott bei der Einweihung der Neubauanlage gnädig. Nach dem offiziellen Festakt konnte jeder aufs Dach und unser Werk bewundern!!!


Simone Lapp – 2011-05-13

Einweihungsfeier Altbau

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Einweihung der Solaranlage

Am 12.Dezember, am Tag der Inbetriebnahme der Solaranlage, haben einige Leute spontan eine Fete veranstaltet.
Die Mitglieder versammelten sich im Keller des Gymnasiums. Zwei Schüler werden aufgrund ihres großen Engagements designiert, um die Anlage in Betrieb zu nehmen.
Beifall ertönt, die Direktion gratuliert. Wir sind stolz und gleichzeitig erleichtert. Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen.
Das Datum der offiziellen Eröffnung ist Freitag, der 23. Januar. Nach dem Unterricht, gehen wir an die Vorbereitungen für das Fest heran. Große Aufregung herrscht in der Aula sowie in der Kantine, wo einige noch am Buffet arbeiten. Zahlreiche Aufgaben in den verschiedensten Gebieten von der Technik zum Kulinarischen werden angegangen.
Die Mitglieder von Scolaire und sehr viele Schüler beteiligen sich mit großem Eifer an dem Fest. Die Big Band macht Musik, Landschaftsbilder von Schülern der unteren Klassen hängen im Foyer. Der Hausmeister ist mit Tat und Kraft dabei, es gibt Kuchen
Der Nachmittag geht zur Neige, Frau Bayerlander weiß nicht mehr wohin. Jeder schreit nach ihr, sie wird von allen Seiten verlangt. Dann eine Überraschung: Unsere nachtblauen Pullis mit dem in glänzenden Farben bedruckten Logo werden geliefert und wir können die ersten Gäste empfangen.
Circa zweihundert Personen, unter ihnen die Brüder Hoch ohne die das Projekt niemals zu einem guten Ende gekommen wäre, nehmen Platz und lauschen der Rede des Schulleiters Herrn Wedel. Mitglieder von Scolaire, Schüler und Lehrer kommen anschließend zu Wort.
Dann gratuliert die Abgeordnete des Bundestages. Frau Kerstin Andreae hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen und bietet uns ihre Hilfe für die zukünftigen Projekte an, was wir mit höchster Begeisterung annehmen und worüber wir uns sehr freuen.
Mit der Bilderausstellung und der Eröffnung des Buffetts geht der Abend zu Ende.
Regen und Wind hindern uns daran, mit den Gästen auf dem Dach anzustoßen, deshalb werden die Sektflaschen in der Kantine geköpft.
Die Stimmung ist gelassen, die Einweihung ist gelungen. Jedoch, obwohl wir den Erfolg genießen, bleibt ein bitterer Nachgeschmack, ein Hauch von Nostalgie, da das Abenteuer tatsächlich zu Ende geht. So wird spontan entschieden, dass wir mit den Projekten nicht aufhören.
Noemi Thomas – 2011-05-13

Umweltpreis 2009

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Preisträger 2009

Kategorie Umweltgruppen:
  • gemeinsamer 1. Preis:
    Schutzgemeinschaft Freiburger Mooswald e.V.
    Stadtwald-Arboretum Freiburg-Günterstal e.V.
  • gemeinsamer 2. Preis:
    Deutsch-Französisches Gymnasium
    Wentzinger Schulen (Realschule und Gymnasium)

Den gemeinsamen ersten Preis erhielten die Arbeitsgruppe Naturschutz (AGN) im Badischen Landesverein für Naturkunde und Naturschutz e.V. (BLLN) sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Regionaler Südlicher Oberrhein e.V.
Den gemeinsamen ersten Preis, mit jeweils 1200 Euro dotiert, erhalten die beiden Vereine Verein „Freunde des Stadtwald-Arboretum Günterstal e.V. und Schutzgemeinschaft Freiburger Mooswald e.V. . Sie überzeugten die Jury mit ihrem unermüdlichen ehrenamtlichen Engagement zum nachhaltigen Schutz der Natur.

Den gemeinsamen zweiten Platz, jeweils mit 700 Euro dotiert, teilen sich das Deutsch-Französische Gymnasium und die Wentzinger-Schulen. Die Jury überzeugte die eingereichten Projekte beider Schulen aus dem Bereich Energie. Mit ihren Projekten „Installation einer Solaranlage und „Energiesprecher“ engagieren sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Schulen aktiv für Energieeinsparung und erneuerbare Energien und zeigen ihren verantwortungsvollen Umgang mit Energie.

Scolini auf der Insel Mainau

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Scolini auf der Insel Mainau

An einem Dienstag Vormittag ging es bei herrlichen Wetter los: Wir – 14 Scolini, Naira und Marie von Scolaire, Frau Bayerlander und Herr Bohn fuhren mit dem Zug auf die Insel Mainau, wo wir eine Energieausstellung besuchen. Aber das war kein normaler Museumsbesuch, sondern man ging von Pavillon zu Pavillon. In jedem Pavillon gab es etwas zu entdecken und ausprobieren. Zum Beispiel gab es ein Fahrrad, das sich nicht fortbewegen konnte. Durch das Treten der Pedale konnte man eine Glühbirne zum Leuchten bringen.
Floßkäpfe der Scolini
Jeder von uns trug einen kleinen Block mit sich, der mit Fragen zu den einzelnen Stationen gefüllt war. Jede Station hatte einen Lösungsbuchstaben, am Ende der Rally konnte man das entstandene Lösungswort abgeben, es gab tolle Preise zu gewinnen – leider gehörte keiner von uns zu den glücklichen Gewinnern. Zum Trost stiftete der Solarverein jedem ein Großes Eis!

Da wir noch etwas Zeit bis zur Rückkehr zum Bahnhof hatten, gingen wir noch auf den Wasserspielsplatz auf der Insel. Dort gab es lustige Floße, die man mit Hilfe langer Stecken durch ein Wasserbecken bewegen konnte. Natürlich veranstalteten wir kleine „Floßkämpfe“ und 20 Minuten vor unser Bus zum Bahnhof abfahren sollte, passierte, was alle befürchtet hatten: Die Floße stießen zusammen. Es gab einen Dumpfen Knall und zwei von uns fielen in voller Montur ins Wasser. In einem am Spielplatz aufgestellten Trockner versuchten wir, die nassen Klamotten zu trocknen, was aber nicht hundertprozentig gelang. Da die meisten von uns noch aufs Clo mussten, war es ziemlich knapp. Wir rannten auf den Bus, den wir gerade noch erwischten. Die Heimfahrt im Zug war noch sehr lustig. Der Ausflug zur Mainau war ein tolles Erlebnis!

Maria Nübling, Svenja Rühmland (6a) – 2011-05-02

Bautagebuch Neubau

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Vorher

Nacher

Fr, 27.11. 2009

Teamwork

Zunächst musste ein Schrägaufzug aufgestellt werden, mit dem die schweren Steine (67 kg pro Stein) aufs Dach transportiert werden konnten. Das war nur mit vereinten Kräften möglich.

Vorsicht Finger:
Zuschneiden der Matten (die als Schutz für die Dachhaut unter die Steine gelegt werden müssen

Schwere Steine – Nur was für harte Jungs!

Spaß muss sein – Spielpause für die Kinder!

Sieht gefährlicher aus als es war – aber schließlich müssen die Steine oben vom Aufzug abgenommen werden

Anlieferung der letzten Steine aus der Vogelperspektive

Tauziehen!
Der Schrägaufzug wird mit vereinten Kräften abgeseilt.

Gestelle und Module können kommen

Samstag, 29.11.2009


Die Module werden über die schmale Treppe vom 1.OG aufs Dach transportiert,an den richtigen Ort getragen und gestapelt.

Die Löcher für die Gestelle werden gebohrt und sauber gepustet.

Viele Klugscheißer und eine Arbeiterin!

Und noch immer sind nicht alle Steine am richtigen Ort.

Über den Wolken… Nur Fliegen ist schöner!

Abfallbeseitigung

Der Meister und sein Lehrling

Es fehlen nur noch die Gestelle, die Module üben schonmal…

Fr, 11.12.2009

Es ist klirrend kalt, die Finger kleben fast am Metall fest – aber die Gedanken an eine sonnige Zukunft, lassen uns durchhalten.

Lehrer – Schüler im Akkord

kleine Finger – große Verantwortung.

Die Anlage muss in den Blitzschutz eingebunden werden.

lecker Pizza – wärmt den Magen und die Finger.

Kabelsalat

Sa, 12.12.2009

Thea wünscht sich vom Christkind eine Flex!

Spezialauftrag für kleine Finger – die kleinen Bolzen müssen in die Schiene eingepasst werden.

Die Module können kommen.

FAST FERTIG!!!

Scolaireteam – 2011-05-02