Podiumsdiskussion 2019 – Bericht

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Wie schon bei der von Scolaire organisierten Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017, fand die Veranstaltung am 22.03.2019 im Neubau des Deutsch-Französischen Gymnasiums Freiburg statt. Diesmal orientierten sich die Themen aber an der kommenden Europawahl, sowie auch der gleichzeitig stattfindenden Gemeinderatswahl.

Eingeladen waren Politiker und Vertreter der Parteien CDU, SPD, DIE LINKE, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, AfD und der französischen Partei AGIR, und ein ehemaliger Abgeordneter der PARTI SOCIALISTE. Um 18:30 Uhr begann im gut gefüllten Neubau die Veranstaltung. Wie bei Scolaire üblich wurden die Fragen von Schüler*innen aller Altersstufen ausgearbeitet und auch von diesen gestellt. Gegliedert waren die Fragen in drei Themenbereiche:

  • Wirtschaft und Soziales
  • Innen-, Außen- und Sicherheitspolitik
  • Umwelt und Zukunft der EU

Besonders interessant waren die Fragen, bei denen sich die Kandidaten nur mit einer grünen Karte für ‚Ja‘ oder einer roten Karte für ‚Nein‘ antworten durften.

Für die Politiker gab es auch die Möglichkeit einer Schnellantwort, was fleißig genutzt wurde, und eines Faktenchecks, von dem aber keiner Gebrauch machen musste. Insgesamt kamen bei der Diskussion einige interessante Themen und Argumente auf, die wieder einmal beweisen, dass die politischen und gesellschaftlichen Probleme durchaus komplex sind, aber dennoch alle Altersstufen betreffen. Nach der Diskussion gab es noch die Möglichkeit, sich mit den Politikern auszutauschen und einen leckeren Kuchen der 1ère zu probieren.

Insgesamt ein sehr gelungener Abend ganz im Zeichen der politischen Herausforderungen unserer Zeit.


Umweltmentorenkurs

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Vom 28. – 30.11.2018 fand in der Jugendherberge Freiburg die erste Kurseinheit
der Umweltmentorenausbildung statt. Es haben ca. 20 Achtklässler aus
unterschiedlichen Schulen teilgenommen, darunter wir beide, Hanja und
Cosima vom DFG Freiburg. Durch die AG Scolaire wurde uns nahegelegt daran
teilzunehmen und uns so zu Umweltmentoren ausbilden zu lassen. Kurz zum
Verständnis: Umweltmentoren wollen den Klimawandel stoppen und damit die
Umwelt schützen und sorgen dafür, dass dieses Thema so vielen Menschen wie
möglich ans Herz gelegt wird und dass ihnen klar wird, wie wichtig das ist. Um
zu lernen, wie wir dies am besten tun, trafen wir uns am Mittwochnachmittag,
den 28.11. am Freiburger Hauptbahnhof um gemeinsam zur Jugendherberge zu
fahren. Angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, lernten uns durch
verschiedene Spiele näher kennen und uns wurde mitgeteilt, was uns die
nächsten Tage erwartet.
Am nächsten Morgen ging es dann sofort los: Draußen trafen wir uns, um mit
etwas Sport & Spiel in den Tag zu starten. Über den Tag verteilt lernten wir
Näheres zum Klimawandel und bereiteten eine Energierallye vor, die wir dann
am nächsten Tag gemeinsam im DFG mit der 5a durchführten. Zusätzlich
bekamen wir den Auftrag, eine weitere Energierallye alleine mit einer anderen
Klasse zu machen.
Es waren zwar nur 3 Tage, dennoch lernten wir viel. Eine Sache wird uns jedoch
ganz besonders in Erinnerung bleiben, dies ist ein Film vom US-Amerikanischen
Politiker „Al Gore“, der sich sehr für die Umwelt einsetzte. Der Film ist sehr
Lehrreich und es würde uns sehr freuen, wenn sie sich diesen Film ansehen und
auch mal etwas tiefer darüber nachdenken.
Wenn jeder ein bisschen dazu beiträgt, die Umwelt zu retten, können wir
gemeinsam viel erreichen!

~Hanja und Cosima, Klasse 9a, DFG

  • Eine 54,98 kWp – Photovoltaikanlage ist installiert. Damit ist die Dachkapazität des DFG vorerst (bis zur Sanierung des Altbaudachs) ausgeschöpft.
    Nous avons à présent une installation de 54,98 kWp. La capacité du toit du lycée est momentanément épuisée ( jusqu’à la restauration du Altbau).
  • ca. 1/4 Million Euro Investitionssumme, davon ein Bankkredit in Höhe von 100 000€, für die restlichen 150 000€ wurden Investoren gefunden.
    1/4 million d’euros investis, dont 100 000 gràce à un crédit ; le reste a été financé par nos investisseurs .
  • Bis jetzt ca. 65 t CO2 eingespart worden, das ist deutlich mehr als ein Mittelklassewagen ausstöß t, wenn er die Erde umrundet.
    environ 65t de CO2 économisés jusqu’à aujourd’hui – une somme qui dépasse l’émission d’une voiture moyenne effectuant le tour de la Terre.
  • Preise:
    • 1. Platz beim Kommunalwettbewerb Jugend.Zukunft.Nachhaltigkeit 2009 der Handwerkskammer
    • 2. Platz beim Umweltpreis 2009 der Stadt Freiburg
    • Sonderpreis beim Georg-Salvamoser-Preis in Höhe von 5 000 € (mehr Infos hier)
    • 2. Preis des deutsch-französischen Ideenwettbewerbs On y va – Auf geht’s! der Robert-Bosch-Stiftung (28.10.2012)
    • Ehrenpreis der CDU Freiburg (20.01.2013)

    Prix:

    • 1er prix du concours Jugend.Zukunft.Nachhaltigkeit 2009, organisé par la chambre des métiers
    • 2e prix du concours d’environnement de la ville de Fribourg (2009)
    • Prix spécial du Prix Georg Salvamoser: 5 000 € (plus d’infos ici)
    • 2d prix de la compétition franco-allemande On y va – Auf geht’s! de la Fondation Robert Bosch (28.10.2012)
    • Prix d’honneur de la fédération du district du CDU Fribourgeois (20.01.2013)

  • Aufnahme in die Broschüre „Sonnen-Energie-Wege im Eurodistrikt“ der Ecotrinova. Ecotrinova ist ein regionaler gemeinnütziger Zusammenschluss von Institutionen der Umweltforschung aus der Region des Dreiländerecks am Oberrhein. www.ecotrinova.de.
  • Admission dans la brochure „Sonne-Energie-Wege im Eurodistrikt“ , crée par Ecotrinova , une organisation à but non lucratif qui rassemble diverses institutions régionales actives dans le secteur de la recherche sur l’environnement.

  • Entwicklung von Beziehungen zu Frankreich:
    Immer wieder besuchen uns Vertreter französischer Schulen, um sich vor Ort über uns zu informieren und möglicherweise selbst ähnliche Projekte zu verwirklichen.
    Relations avec la France :
    des représentants d’écoles francaises nous rendent régulièrement visite pour s’informer sur place, afin de se lancer éventuellement dans un projet similaire.

Technoseum

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Im Januar 2018 unternahm die Schüler AG Scolaire einen Ausflug nach Mannheim ins dortige Technoseum.
Das Technoseum ist ein Museum, das sich mit physikalischen Dingen beschäftigt. Ähnlich wie im Kindermuseum am Münchner HBF können dort aktiv Dinge ausprobiert werden.
Der Ausflug unterteilte sich in zwei Hauptphasen. Zum einen gab es die Möglichkeit, selbstständig das Museum zu erkunden. Dabei zogen sich die Schüler am eigenen Körpergewicht hoch und setzten sich mit Brückenbau und Zentrifugalkraft auseinander. Zum anderen gab es einen Workshop zu den Themen Windenergie, Solarenergie und Stromfresser.
Hierfür sammelten die Schüler zusätzlich noch Informationen zu Dampfmaschinen, während sie das Museum erneut erkundeten. Mithilfe der
Informationen aus dem Workshop versuchten sie sich anschließend an einem Natur-Simulator.
Zu guter Letzt erklärte Hr. Rave die Funktionsweise einer Dampfmaschine.

Presse

À Fribourg et Aix-la-Chapelle – Pyleborgn.eu (22.01.2013)
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[…] J’ai retrouvé au LFA certains des professeurs et élèves croisés le 10 novembre, notamment celles et ceux engagés dans le projet S(c)olaire, une remarquable initiative d’élèves férus d’énergies renouvelables. Grâce à eux trônent sur le toit du LFA une petite centrale photovoltaïque et une éolienne, qui produisent une électricité verte vendue au réseau allemand. S(c)olaire a récemment été distingué par la Fondation Robert-Bosch. J’ai invité les élèves à l’Assemblée nationale pour présenter S(c)olaire aux députés intéressés ainsi qu’à la Ministre du Développement Durable Delphine Batho.
[…]

Originalartikel: Pyleborgn.eu 2013-01-22

Halbzeitbilanz von Franziska Brantner – Franziska Brantner (31.12.2012)
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Meine Arbeit im Europäischen Parlament 2009 bis 2012

Zu den schönsten Terminen zählen für mich immer die Besuche bei Schulklassen in meinem Betreuungsgebiet. Ich möchte dabei Europa für junge Menschen erlebbar machen und nehme gleichzeitig von den SchülerInnen immer viele Ideen für meine alltägliche Arbeit im Parlament mit. Besonders gefreut hat es mich, dass ich nun Schirmherrin von „Éolécole“ bin, einem tollen Projekts an meiner alten Schule, dem Deutsch-Französischen Gymnasium in Freiburg: Lernende und Lehrende bauen in Eigenverantwortung Solaranlagen und Windräder auf ihrem Schuldach.

Originalartikel: Franziska Brantner 2012-12-31

Weg vom Klimaschutz im Konjunktiv – Badische Zeitung (11.26.2012)
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Der Klimaklub, das städtische Nachfolgeprojekt von „200 Familien aktiv fürs Klima“, ist eröffnet.

„Man müsste mal“ – so betitelt Claudia Langer ihr Buch und zugleich eine ganze Generation. Die Autorin und Gründerin des Öko-Portals utopia.de war am Samstag zur Auftaktveranstaltung des Freiburger Klimaklubs eingeladen. In der Empfangshalle der beruflichen Max-Weber-Schule sendete sie eine klare Botschaft: Soll uns der Klimawandel in Zukunft nicht radikal einschränken, dann müssen wir unseren bisherigen Ressourcenverbrauch und die Konsumgewohnheiten in den Bereichen Konsum, Energie, Mobilität und Ernährung ebenso radikal ändern und weg von Konjunktiven wie „sollte, könnte, müsste“. Dabei helfen soll den Freiburgern der neu gegründete Klimaklub. Als unverbindlicher Treffpunkt geplant, soll er alle Interessierten dazu anregen, klimafreundliche Alternativen im Alltag zu finden. In Gruppenprojekten geht es beispielsweise darum, den Stromverbrauch innerhalb von vier Wochen um 25 Prozent zu senken.

Damit so etwas gelingt, müssen die Organisatoren vom Freiburger Umweltschutzamt das Rad jedoch nicht neu erfinden. Das Vorgängerprojekt „200 Familien aktiv fürs Klima“ konnte rund 1100 Teilnehmer begeistern und nebenbei auch die deutsch-französischen Beziehungen fördern: Beim Austausch mit der Partnerstadt Besançon stand der Klimaschutz im Mittelpunkt – für gegenseitige Besuche wurde sogar das Rad genutzt. Die Franzosen sind auch beim neuen Klimaklub-Projekt mit im Boot. Außerdem konnte man noch die italienische Partnerstadt Padua für eine Zusammenarbeit gewinnen. Einige der 200 Familien, die sich schon engagiert haben, sind auch wieder zur Auftaktveranstaltung in die Max-Weber-Schule gekommen. Zu ihnen gehört Michael Kiefer-Berkmann mit seiner Familie. Viel mehr Spielraum für eigene Einsparungen sieht er aber nicht: „Gerade bei unserem Energieverbrauch haben wir uns schon sehr reduziert“. Als erfahrener Teilnehmer ist er aber ein wichtiger Ansprechpartner für die Neulinge. Einer von ihnen ist Peter Thomann. Er möchte seinen Konsum bewusster gestalten und sich vor allem weniger von verführerischen Discounter-Prospekten beeinflussen lassen. Ein anderes Anliegen, das er mit in die Runde des Klimaklubs bringen möchte, ist die höhere Sichtbarkeit von Recycling: „Wenn man wirklich genau erfahren könnte, wohin der Müll wandert, dann trennt man vielleicht auch bewusster.“

Gemeinsam mit einigen Mitschülern des Deutsch-Französischen Gymnasiums organisiert Jean-Marc Kutz die Energiewende an der eigenen Schule. Als Teil der Schülerfirma Scolaire kümmern sie sich um die Photovoltaikanlage auf dem Dach des DFG. Seit Inbetriebnahme hat die Schule schon 65 Tonnen CO2 eingespart – das ist deutlich mehr als ein Mittelklassewagen ausstößt, wenn er die Erde umrundet. „Wenn wir anderen Freiburger Schulen mit unseren Erfahrungen helfen könnten, wäre das natürlich klasse“, meint der Gymnasiast. Auch wenn es bei der Eröffnung schon etliche Anmeldungen für den Klimaklub gab, wünscht sich Ilaria De Altin vom Umweltschutzamt noch mehr Zuspruch von den Bewohnern Freiburgs. „Wer Lust hat, die Experimente und Praxistests auszuprobieren, der kann sich noch jederzeit anmelden.“

Das Projekt Klimaklub ist auf ein Jahr angelegt und sieht auch Begegnungen mit den Partnerstädten Besançon und Padua vor. Mehr Infos: http://www.freiburg.de, dann Links „Umwelt und Natur“, „Energiesparen und Klimaschutz“

Originalartikel: Badische Zeitung 2012-11-26

Grenzüberschreitendes Engagement im Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s!“ ausgezeichnet! – Deutsch-Französiosches Institut Ludwigsburg (30.10.2012)
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L’engagement transfrontalier primé dans le cadre du concours d’idées « On y va – auf geht’s ! »
PDF mit Bildern unter: www.dfi.de/pdf-Dateien/Veroeffentlichungen…D.pdf
Texte français sous : www.dfi.de/pdf-Dateien/On_y_va/On_y_va_2012-fr.pdf

Stuttgart, 30. Oktober 2012 – Wie lebendig die Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen sind, zeigen die vier im Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s!“ ausgezeichneten Projekte.
Prämiert wurden ein Wanderkino, der Windradbau von Schülern, ein Jugendsportaustausch und ein trilaterales Projekt, in dem sich Deutsche, Franzosen und junge Botswaner über Gesundheitsvorsorge in den jeweils anderen Ländern informieren.
Der von der Robert Bosch Stiftung ausgeschriebene Wettbewerb richtet sich an Bürger, die über die Ländergrenzen hinweg etwas bewegen, voneinander lernen und sich gemeinsam ehrenamtlich engagieren wollen.

Den mit 5.000 € dotierten Hauptpreis erhält das vom Berliner Verein Moviemiento mit Partnern aus Portes und Payzac ins Leben gerufene Wanderkino. „Der rollende
Traum“, ein umgebauter Wohnwagen, fährt mit zweisprachigen Kurzfilmen durch Südfrankreich.
Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Freiburg errichten am Collège Notre Dame in Besançon kleine Windräder.
Für ihre Idee, mit „éolécole – Windkraft macht Schule“ französische Schüler und ihre Familien für erneuerbare Energien zu begeistern, erhielten sie den zweiten Preis über 3.500 Euro.
Der dritte, mit 2.000 Euro ausgestattete Preis ging an einen Jugendsportaustausch zwischen der Sportjugend Frankfurt und dem Office des Sports de Lyon.
Eine Zusatzauszeichnung erhält die Projektidee der Medizinischen Akademie in Berlin
und des Vereins Léo Lagrange Picardie aus Amiens: Deutsche ErgotherapieAuszubildende und französische Erzieher tauschen sich im Projekt „Prävention durch Wissen“ mit Jugendlichen aus Botswana über HIV-Prävention, Malariaprophylaxe,
gesunde Ernährung und Umwelthygiene aus.

Der Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s!“ besteht aus zwei Etappen. In einem ersten Schritt im Herbst 2011 wählte eine deutsch-französische Jury 15 Projektideen aus rund 50 Bewerbungen zur Förderung aus. In den vergangenen Monaten setzten die Tandems ihre Ideen in die Praxis um. Nun wurden die besten grenzüberschreitenden Projekte ausgezeichnet und erhalten zur Fortsetzung ihrer Projekte ein Preisgeld.

Neue Projektideen können ab sofort für den Wettbewerb 2013/2014 eingereicht
werden. Fragen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsverfahren beantwortet
Bénédicte King vom Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg.
(Pressemitteilung Robert Bosch Stiftung)

Originalartikel: Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg 2012-10-30

Ein kleines feines Windrad – Badische Zeitung (21.06.2012)
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Kleine Anlagen drehen sich auf auf dem Deutsch-Französischen Gymnasium und in Besançon.
Auf dem Dach des Deutsch-Französischen Gymnasiums dreht sich neuerdings ein Windrad. Heute, Donnerstag, wird es eingeweiht. Dabei können Besucher auch Bilder von Schülerinnen und Schülern zum Thema Windkraft ersteigern. Der Erlös soll helfen, die Fahrt von Schülern aus Besançon nach Freiburg zu finanzieren. Denn die hiesigen Kinder und Jugendlichen haben mit einer Gruppe vom dortigen Gymnasium Saint-Jean-Notre-Dame zusammengearbeitet, und auch in Besançon liefert ein Windrad seit Kurzem elektrischen Strom.
Die Leistung des Freiburger Rotors ist bescheiden. Wenn es richtig fest bläst, liefert er maximal 250 Watt, also das, was beispielsweise ein PC benötigt. Mehr war nicht möglich, weil das Windrad auf dem Schuldach errichtet werden sollte, das nicht beliebig belastbar ist. Schon um diesen kleinen Rotor, der sich nun am Ende eines sechs Meter langen, durch ein Gestänge und Drahtseile gesicherten Rundeisens dreht, fest zu verankern, waren Teile aus Betonguss von insgesamt 1,5 Tonnen herangeschafft worden. Das gelang den Schülern über eine schmale Klapptreppe von einem Lagerraum aus.
Es ist nicht das erste Mal, dass diese Schule in Sachen erneuerbare Energie von sich reden macht. Bereits 2004 haben Schüler begleitet von den beiden Lehrern Hildegard Bayerlander-Thoman und Daniel Bohn die Installation einer 1,2-Kilowattpeak (kWp)-Solaranlage initiiert und 2008 die Schülerfirma Scolaire gegründet, die Beteiligungskapital gesammelt hat, um diese Anlage auf 55 kWp zu erweitern, womit sich etwa 15 Haushalte mit Strom versorgen lassen. Im Vorjahr hat Scolaire dafür den mit 5000 Euro dotierten Sonderpreis bei der Verleihung des Georg-Salvamoser-Preises 2011 erhalten (die BZ berichtete). Unmittelbar danach kam die Idee auf, sich auch mit der Nutzung der Windkraft zu beschäftigen. Und warum nicht zusammen mit Schülern aus Freiburgs französischer Partnerstadt? Den Kontakt zur Schule in Besançon vermittelte Schul- und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Unter dem Namen Eolécole ging das Gemeinschaftsprojekt im Herbst 2011 an den Start. Im wahrsten Sinn des Wortes beflügelt wurde das Projekt von einem Zuschuss in Höhe von 5000 Euro, den die Robert-Bosch-Stiftung für die beiden Schulen zur Verfügung stellte. Vom Scolaire-Mitbegründer Tobias Schuster aufmerksam gemacht, hat sich die Schülerfirma beim Ideenwettbewerb „Auf geht´s“ beworben; seine beiden jüngeren Schwestern Lilian und Luisa engagieren sich ebenfalls bei Scolaire.

Auch wenn das neue Windrad nur wenig Strom produziert, sind die Schülerinnen und Schüler doch mächtig stolz auf ihr Werk. „Uns ging es darum zu zeigen, wie diese Technik funktioniert und dass man sie mit recht einfachen Mitteln umsetzen kann“, erklärt Daniel Bohn.

Lernen an einem ganz praktischen Beispiel

So ganz nebenbei haben die rund 25 Jungen und Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren eine Menge gelernt. „Wir haben die Statik berechnet und ermittelt wie lang die Stützstangen und die Drahtsteile sein müssen. Dann haben wir das nötige Material aufgelistet und eingekauft und das Windrad aufgerichtet“, erzählt Simone Lapp (17). Um die jeweils 75 Kilogramm schweren Teile aus Betonguss über eine Klapptreppe auf das Dach zu bekommen, haben die Schüler eine Art Rutschbahn konstruiert und sie mit einem Seilzug kombiniert. Nelson Weber, Liam Ryding, Eva Mair, Miryam Lapp und Luisa Schuster, die zu den Jüngsten zählen, haben auch gelernt, mit einer Bohrmaschine umzugehen.

Und wie geht es jetzt weiter? Auf dem Dach des Neubaus der Schule ist kein Platz mehr. „Möglich, dass wir uns künftig der Wasserkraft annehmen“, sagt Daniel Bohn. Wie eine Wasserkraftanlage funktioniert, werden die DFG-Schüler zusammen mit den Jugendlichen aus Besançon am Freitag erleben – auf dem Hanisenhof von Johannes Rösch in Oberried-Weilersbach, der am Osterbach eine Turbine betreibt und im Vorjahr ebenfalls einen Sonderpreis bei der Verleihung des Georg-Salvamoser-Preises erhalten hat. Rösch nutzt außerdem Biomasse und die Sonne, um Energie zu erzeugen.
Einweihung mit Vernissage heute, Donnerstag, um 17 Uhr. Internet: http://www.dfg-freiburg.de (Fehlinformation der BZ) http://www.scolaire.de

Originalartikel: Badische Zeitung 2012-06-21

Scolaire – hol die Sonne in die Schule – SolarRegion (01.10.2011)
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Seit 2002 besteht am Deutsch-Französischen Gymnasium Freiburg ein „Solarverein“ zur Förderung regenerativer Energien. Bewusstseinsbildung in der Schülerschaft und eigene Solaranlagen auf dem Schuldach halten die engagierten SchülerInnen auf Trab. / Von Judith Kluthe und Linda Kiel, Schülerinnen am DFG
Der Solarverein betrieb anfangs eine 1,2 Kilowatt peak (kWp) Anlage auf dem Dach der Schule. Zur Erweiterung dieser Anlage gründete sich eigens die Schüler-AG „Scolaire“. Der Solarverein fungiert als Träger der Anlage und Aufsichtsorgan von „Scolaire“. Für Mitglieder unserer Schulgemeinschaft soll dieses Projekt identitätsstiftend wirken; den SchülerInnen werden darüber hinaus Zusammenhänge zwischen ökologischem und wirtschaftlichem Denken vermittelt. Zu Beginn des Jahres 2008 suchte man in Klassen ab Klassenstufe 9 / 3ème nach engagierten umweltbewussten SchülerInnen, die sich dafür einsetzen wollten, die kleine Solaranlage zu einer großen zu machen. Seither arbeiten drei verschiedene Untergruppen an der Verwirklichung des Zieles. Die einen beschäftigen sich mit finanziellen und betriebswirtschaftlichen Fragen (Kapitalbeschaffung, Steuern, Geschäftsformen etc), andere erörtern und klären technische Möglichkeiten und bauliche Voraussetzungen. Eine dritte Gruppe befasst sich mit Namensgebung, Logo, Erstellung eines Flyers , Pressearbeit , Erstellung und Verwaltung der Homepage (www.scolaire.de).

Zunächst suchten wir Investoren und trafen Absprachen mit der Stadt Freiburg. Wir verglichen Anlagentypen und bestellten die geeigneten Module. Am 6. November 2008 begann dann die praktische
Arbeit wie Matten schneiden, Steine schleppen und Module montieren, alles unter Anleitung der Photovoltaikingenieure Hoch. Am 6. Dezember ging unsere neue 33-kWp-Anlage ans Netz. Eine feierliche Einweihung fand am 23. Januar 2009 statt. Zu unserer großen Freude übernahm die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andrae die Schirmherrschaft.Nachdem Scolaire die Solaranlage auf dem Altbaudach erfolgreich errichtet hatte, verließen einige Abiturienten die Schule und konnten somit nicht mehr aktiv teilnehmen. Bald stellte sich die Nachwuchsfrage: Was würde mit Scolaire passieren, wenn auch die Nachhut der Gründergeneration Abitur machte? Die Scolini Idee entstand. Eine Möglichkeit
für Schüler der 5. bis 8. Klassen, sich mit dem Thema Energie und Umwelt auseinanderzusetzen, unser Wissen weiterzugeben und Scolaires Zukunft zu garantieren. Ältere Schüler sollen den jüngeren Basiswissen vermitteln (Was ist Energie? Was heißt Nachhaltigkeit? etc.) Durch einen erfolgreich absolvierten Test wird man zu einem echten Scolini. Zu seinen Aufgaben gehört es, „Energiedetektiv“ zu sein. Seit 2010 sieht man Scolinis in ihren Scolini-Shirts und mit Energie-Checklisten bewaffnet durch DFG-Klassenzimmer schleichen, immer auf der Suche nach Energieeinsparmöglichkeiten.

2009 begannen wir, unsere PVAnlage erneut auszubauen. Auf dem Dach des Neubaus sollte eine 21 kWp-Anlage entstehen. Im Unterschied zur ersten Anlage, bei der wir Dünnschichtmodule verwendet hatten, entschieden wir uns für polykristalline Module. In Zukunft wollen wir die Effizienz der unterschiedlichen Typen vergleichen. Die Finanzierung gelang ausschließlich über Darlehen aus der Elternschaft. Nach Abschluss der Arbeiten im Juli 2010 konnten wir stolz feststellen: Zwischen
Oktober 2008 und Juli 2010 haben wir insgesamt 55 kWp ans Netz gebracht! Die Investitionssumme beträgt circa 250.000 Euro, 100.000 Euro kamen von der KfWBank, für die restlichen 150.000
wurden Investoren gefunden. Bis jetzt sind etwa 80 Tonnen CO2vermieden worden. Das ist deutlich
mehr, als ein Mittelklassewagen ausstößt, wenn er die Erde umrundet.

Immer wieder besuchen uns Vertreter französischer Schulen, um sich vor Ort über uns zu informieren und möglicherweise selbst ähnliche Projekte zu verwirklichen. Bereits im Dezember war eine Delegation der Schule St Jean – Notre Dame aus Besançon zu uns nach Freiburg gekommen. Am 23. März wurden bei einem Gegenbesuch dort gemeinsame Projekte geplant. Als erstes gemeinsames Projekt
nehmen wir an einem Wettbewerb der Robert Bosch Stiftung zur Förderung grenzübergreifender Projekte zwischen Frankreich und Deutschland teil. Titel unseres Wettbewerbbeitrags: „éolécole“, ein Projekt zum Thema Wind (éolienne =Windrad, école=Schule). Im nächsten Schuljahr wird sowohl in Besançon als auch bei uns ein Windrad gebaut, wie bei der Photovoltaikanlage wieder unter möglichst großer Beteiligung der Schüler. Informationen und Anregungen dazu erhielten wir v.a. durch die fesa- Exkursion zu Herrn Hacker nach St. Georgen. In Freiburg bauen wir zunächst das Air Breeze Windrad (300 Watt). Die gewonnene Energie wird evtl. zum Aufladen von Schülerhandys oder Ähnlichem genutzt. In einem zweiten Schritt soll dann ein größeres Windrad entstehen. Außerdem führen beide Schulen im September einen Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit durch, dessen Ergebnisse untereinander geteilt und verglichen werden sollen.

Weitere Informationen unter
www.scolaire.dfglfa.net

Originalartikel: SolarRegion 2011-10-01

Über Scolaire

Seit 2002 besteht am Deutsch-Französischen Gymnasium Freiburg ein Solarverein zur Förderung regenerativer Energien („Solarverein“), welcher sich die Förderung eines Bewusstseins für die stets zunehmende Energieknappheit auf der Welt zum Ziel gesetzt hat. Der Verein betrieb von Anfang an eine 1,2-kWp-Anlage auf dem Dach der Schule.

Die nunmehr anstehende Erweiterung dieser Anlage soll weitgehend durch die zu diesem Zweck gegründete Schüler-AG (Arbeitsgemeinschaft) Scolaire umgesetzt werden.
Scolaire und der Solarverein betreuen die Anlage gemeinsam. Der Solarverein fungiert als Träger der Anlage und Aufsichtsorgan von Scolaire.

Solarverein DFG – Verein für regenerative Energien am Deutsch-Französischen Gymnasium e.V.

Der Vorstand: Herr v. Holzing (1. Vorsitzender), Frau Bayerlander (2. Vorsitzende), M. Chaussemy (Vorstand), Sofian Djebbari (Vorstand Scolaire), Rémy Moll (Vorstand Scolaire), Larissa Grossart (Vorstand Scolaire), Mirjam Lapp (Vorstand Scolaire).

Schirmherrschaft


Unsere Schirmherrschaft hat freundlicherweise Kerstin Andreae, Freiburger Abgeordnete im Bundestag (Grüne), übernommen. So kommt sie uns regelmäßig besuchen und informiert sich über die neuesten Projekte.

Kerstin Andreae mit uns auf dem Dach im Dezember 2011

Für Mitglieder unserer Schulgemeinschaft soll dieses Projekt identitätsstiftend wirken; den SchülerInnen werden darüber hinaus Zusammenhänge zwischen ökologischem und wirtschaftlichen Denken vermittelt.

Erfahrungsberichte

Es gehört zu den Kerngedanken von Scolaire, dass Schüler eigene Ideen einbringen und weiterentwickeln können, nicht nur kreativ mitgestalten, sondern tatsächlich auch die Richtung selbst bestimmen können.
Mittlerweile haben auch schon einige Schülerjahrgänge, die Scolaire geprägt haben, die Schule verlassen. Hier melden sich zwei DFG und Scolaire-Alumni zu Wort und teilen Erfahrungen.

Besser als Unterricht

Auch wenn ich nie etwas gegen Unterricht an sich hatte – anstatt bloß zuzuhören und theoretisches Wissen zu absorbieren, wollte ich in meiner Schulzeit lieber selber handeln. Deswegen trat ich in der achten Klasse Scolaire bei. Die AG unter Leitung von Frau Bayerlander und Herrn Rave verwaltet eine Solaranlage auf dem Schuldach, die sauberen Strom für mehrere Haushalte produziert. Neben diesem direkten Beitrag zur Energiewende versucht Scolaire, durch Kampagnen zum Umweltschützen anzuregen.
In meiner Zeit bei Scolaire bauten wir außerdem ein Windrad auf, das seitdem sauberen Strom für die Schule liefert. Wir hatten dabei keine technische Unterstützung, sodass wir selbst ans Werkzeug durften. An unseren Arbeitstagen sprangen ordentlich die Funken, als eine Fünftklässlerin entschlossen die Metallstäbe zersägte, auf denen das Windrad stehen sollte! Auch wenn viele am DFG vielleicht gar nicht wissen, dass es existiert, wurde unser Windrad weltweit berühmt und preisgekrönt.
Dass Scolaire so erfolgreich ist, liegt vor allem daran, dass die Schüler selbst entscheiden, was sie machen. Es ist eine Schülerfirma, keine Lehrerfirma, und die Schüler sind im Vorstand mit vier Leuten vertreten. Deswegen lernen die Scolaires, selbst Verantwortung zu übernehmen und auch Dinge auszuprobieren, die sie sich zuvor vielleicht nicht getraut hätten. Auch ich habe mich persönlich sehr durch Scolaire weiterentwickelt. Durch die Klassen zu gehen, frei zu reden und Leute anzusprechen, um Werbung für den Umweltschutz zu machen, hätte ich mir früher nicht zugetraut; als ich dann auf Veranstaltungen Politikern erklären sollte, wie Scolaire funktioniert, merkte ich, dass es gar nicht so schwierig ist. Und noch dazu bietet Scolaire die einzigartige Chance, die Bedienung einer Wärmebildkamera zu erlernen! Deswegen möchte ich alle unter euch ermuntern, die Lust haben, am nächsten großen Coup von Scolaire mitzuarbeiten – engagiert euch und zeigt, was ihr draufhabt!

(Nicolas Feil, Abschluss 2015 im ES-Zweig, 1. Semester Politik und Volkswirtschaftslehre in London)

Même sans les « anciens » Scolaire continue !

Depuis 2008, nous n’arrêtons pas d’économiser des émissions de gaz à effet de serre. Depuis 2009, nous n’arrêtons pas de gagner des prix : Preis der Handwerkskammer, Umweltpreis der Stadt Freiburg, Salvamoserpreis, Ideenwettbewerb der Robert Bosch Stiftung, Sonderpreis der CDU Freiburg, en tout plus de 16.000 euros. Nous n’arrêtons pas de nouer les parrainages et les coopérations, Kerstin Andreae (membre du Bundestag), Pierre-Yves Le Borgn‘ (Député des français à l’étranger), partenariat avec une école de Besançon. Nous n’arrêtons pas d’accueillir des visiteurs: visites de délégations parlementaires, visite de professeurs de Roumanie, visite d’étudiants du Japon, juste pour citer quelques exemples. Nous n’arrêtons pas d’être curieux et de visiter le Bundestag, des festivités franco-allemandes et internationales, l’Assemblée Nationale, le Ministère de l’Éducation Nationale ainsi que celui de l’Environnement à Paris.
Scolaire est bien plus qu’uniquement la protection de l’environnement, mais aussi un atelier politique, des possibilités de s’épanouir, d’apprendre l’éducation d’une autre manière, d’apprendre à se connaître soi-même, de s’engager et de se mettre en contact avec élèves, professeurs, élus, entreprises et organisations dans un cadre hors du commun!
Depuis 2013, Scolaire a nettement de multiples profils, que ce soit la construction d’éolienne, les débats politiques, la construction d’un radeau grâce à des bouteilles en plastique et une nouvelle orientation vers le rôle du plastique et du recyclage avec un stage sur une base en Italie par exemple. Scolaire offre des terrains d’épanouissement pour tout type ! À vous de prendre les manettes !

(Jean-Marc Kutz, bachelier SBC 2015, étudiant en première année de médecine à Hambourg)

Relations avec la France

Des représentants d´écoles nous rendent régulièrement visite afin de s’informer sur place du fonctionnement de Scolaire, en vue de se lancer éventuellement dans un projet semblable au notre.

Nous gardons présentement le contact avec l’établissement privéSt. Jean de Besancon, la ville jumellée à Fribourg, afin d’élaborer un projet commun.

Mitglieder

Scolaire besteht aus etwa 30 SchülerInnen. Hinzu kommen Herr von Holzing
aus dem Vorstand vom „Verein zur Förderung der erneuerbaren Energien am DFG Freiburg“, sowie die Lehrer Frau Bayerlander, Herr Bohn und M. Chevallier.

Hier ein paar Statements von Schülern und Mitglieder von Scolaire:

  • Warum bist du in die Solar-AG gekommen?
    • Es macht mir Spaß, Sachen zu organisieren und mich für etwas einzusetzen.
    • Ich bin gekommen, weil ich mich für erneuerbare Energien interessiere und
      man bestimmt viel in sein weiteres Leben mitnehmen kann.
    • Ich bin wirtschaftlich interessiert und fand die Idee einer Schülerfirma spannend.
    • Je participe à Scolaire car je trouve qu’il est important de s’occuper
      des énergies renouvelables. Elles seront à mon avis très utiles dans quelques années.
      En plus, Scolaire me permet de faire la conaissance de personnes interéssantes.
  • Macht es dir nichts aus, deine Freizeit zu investieren?
    • Es gehen zwar diverse Mittagspausen drauf, aber ich finde
      es lohnt sich, denn es macht Spaß.
    • Weil‘ s Spaß macht!
    • Weil man nette und interessante Leute kennenlernt und lernt,
      in der Gruppe über wichtige Fragen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.

Informationen zu unseren Solaranlagen

Unsere Amlagen von oben:

Technische Daten:

Datenaufzeichnung
Anlage 1 2001 1,0 kWp – Anlage, erstellt durch die Firma Energossa
Modultyp: kristallin
solarlog
2007 0,2 kWp Erweiterung durch eine Schülergruppe während der Projekttage solarlog
Anlage 2 Nov./Dez. 2008 33,18 kWp-Anlage
erstellt von SchülerInnen von scolaire
Modultyp: Dünnschichtmodule
solarlog
Anlage 3 Nov./Dez. 2009 11,2 kWp-Anlage erstellt von SchülerInnen von scolaire
Modultyp: polykristalline Module
voltweb.de
Anlage 4 Juli 2010 9,5 kWp-Anlage
erstellt von Schülern SchülerInnen der Klasse 5 – 8/4e während der Projekttage
Modultyp: polykristalline Module
voltweb.de
Leistung Altbau: 34,28 kWp Leistung Neubau: 20,7 kWp
Bebauungsplan Altbau:
Bebauungsplan Altbau
Bebauungsplan Neubau:
Bebauungsplan Neubau

Gesamtleistung: 54,98 kWp

Anlagen online

Die aktuelle Leistung, Anzahl der eingespeisten Kilowattstunden, erzielte Beträge und die eingesparte CO2 – Menge können online eingesehen werden:
Seit Januar 2009 sind die Anlagen auf dem Dach des Altbaus über Solarlog zu beobachten.
Seit Januar 2010 sind die Einspeisungen durch Anlagen des Neubaus unter Solarlog zu verfolgen

Die entsprechenden Passwörter können Sie unter info@dfglfa.net erfragen.

Supervision des installations photovoltaiques

Depuis janvier 2009, nous pouvons surveiller la production de l’installation du Altbau sur le site Solarlog.
En ce qui concerne l’installation sur le toit du Neubau, nous disposons du même avantage depuis janvier 2011 grâce au site internet Solarlog.

Les personnes éventuellement intéressées peuvent s’adresser à Scolaire vie info@dfglfa.net afin d’obtenir les mots de passe.

Scolaire macht E-mobil

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Wir suchen:
Bobby-cars, die nicht mehr benutzt werden, die wir zu „Elektroautos“ umbauen wollen.

Unser Ziel:
Rennen mit E-Bobby-cars auf dem Schulhof durchzuführen.

Bobby-Car

Wie können Sie helfen?
Wir nehmen alle Bobby-cars, die uns montags zwischen 13.00 und 14.00 Uhr gegenüber von E52 gebracht werden, dankend an.

Lust mitzubauen?
Interesse an Technik? Politik? Wirtschaft?
All dies und Vieles mehr wird bei scolaire gemacht.
Einfach vorbeikommen, montags 13.00 bis 14.00 Uhr vor E52.

Links

Deutsch-Französisches Gymnasium Freiburg

Seit November 2012 ist Scolaire Mitglied im KlimaKlub des Umweltschutzamtes Freiburg.
freiburg.de/klimaklub

Seit dem 02.05.2011 besteht zwischen Scolaire und den Éco-Délégués der Institution Notre-Dame-Saint-Jean eine enge Partnerschaft und Freundschaft, die vom Gewinn des 2. Platzes bei On y va – Auf geht’s gekrönt wurde.
notredamesaintjean.com

Unserer Energieberater Jörg Ludwig, der uns von Anfang an begleitet und beraten hat:
RegEnergieConsult.de
Herr Ludwig bietet Ihnen eine kompetente, freie und kritische Fachberatung rund um das Thema Photovoltaik.
RegEnergieConsult.de/kontakt_scolaire.html

Unser Generalunternehmer für die große DFG-Photovoltaikanlage war Herr Flennert von RET-Solar.
RET-Solar beschäftigt sich kompetent und ausschließlich mit dem Thema Photovoltaik
ret-solar.de

Mit viel Geduld und Aufgeschlossenheit haben die Brüder Stefan und Thomas Hoch uns Schülern ihr Fachwissen weitergegeben. Unter ihrer Leitung war es möglich, dass Schüler beim Aufbau der Anlage helfen konnten.
hochpvi.de

Haftungsausschluss

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Eine neue Website

Herzlich willkommen auf unserer neuen Website. Wir sind gerade im Umbau, aber wir hoffen, Sie bald mit frischem Inhalt versorgen zu können.

PoDi 2017

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Im Rahmen des Schulprojekts „Schule als Staat“ hat Scolaire Freiburger Politiker zu einer Diskussionsrunde eingeladen, in der die Politiker den von Schülern formulierten Fragen zur Antwort stehen mussten. Hierbei wurden Themen wie Bildungs- und Umweltpolitik im Licht der nahenden Bundestagswahl angesprochen. Ein interessiertes Publikum, sowie kooperative Teilnehmer sorgten für eine angenehme Atmosphäre und wir von Scolaire hoffen, unschlüssigen Wählern bessere Einsicht in die Parteiprogramme ermöglicht zu haben.

Die gesamte PoDi als Video finden sie hier

Das Floßprojekt

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Nachdem die beiden zwischen 2008 und 2010 errichteten Photovoltaikanlagen bestens funktionieren und zur Freude unserer Darlehensgeber die erhofften Gewinne produzieren und auch sich das Windrad aus dem Jahr 2013 auf dem Dach des Neubaus fleißig dreht, begannen wir im Herbst 2014 mit der Planung des nächsten Projektes. Nach Sonne und Wind sollte nun Wasser im Zentrum stehen. Schnell stießen wir auf den Zusammenhang zwischen den Themen Wasser und Müll und so entstand die Idee, ein Floß aus PET-Flaschen zu bauen und damit nach Straßburg zu fahren, um dort mit Politikern des Europaparlaments über die zunehmende Bedrohung der Weltmeere durch Plastikmüll zu diskutieren.
Ein Planungswochenende am Schluchsee war ein erfolgreicher Start ins Projekt. In den nächsten Wochen sollte eine Arbeitsgruppe über mögliche Konstruktionsmöglichkeiten recherchieren, eine andere Verbindung Abgeordneten verschiedener Parteien aufnehmen und eine dritte die inhaltlichen Aspekte des Themas aufbereiten. In den folgenden Wochen sammelten wir ca. 2000 PET-Flaschen. Aus einem Teil davon bauten wir eine Riesenflasche, die im Foyer der Schule aufgestellt wurde und als „Infothek“ diente, daneben wurde ein kleines Modell unseres Floßes ausgestellt. Unter lange Baumstämme sollten Pakete aus PET-Flaschen für den Auftrieb des Floßes angebracht werden, allerdings wollten wir alles so bauen, dass sich das Floß am Ende problemlos wieder in seine Einzelteile zerlegen lässt, um diese weiter zu nutzen – d. h. kein Kleber, keine Nägel und Schrauben etc.

Nachdem erst einmal verschiedene Techniken ausprobiert waren, wie man die Flaschen miteinander verbinden kann, fuhren wir im Januar 2015 an einem kalten Samstagmorgen – in der Nacht war der erste Schnee gefallen – in den Wald bei Bollschweil. Der Förster hatte dort geeignete Bäume für uns geschlagen, die wir auf einen großen Anhänger aufluden, um sie zu Herrn von Holzing in Bollschweil zu bringen, der uns seine Remise für die Dauer unserer Bauarbeiten zu Verfügung gestellt hatte. (Zum Glück gab es dort auch einen Heizstrahler, an dem wir uns ab und zu unsere eisigen Hände aufwärmen konnten.)

Herr Bohn leitete zu Beginn das „Planungsbüro“: Wie können wir die Baumstämme anordnen und ver-binden, damit später die Flaschenpakete angebracht werden können? Ca. 10 km Schnur sollten es am Ende sein, die uns dieses Problem lösen ließen. Aber auch hier wurden verschiedene Ideen der Schüler ausprobiert und entweder verworfen oder weiter-entwickelt. Am Ende des Tages hatten wir einen vernünftigen Plan und nebenher sind auch die ersten Flaschenpakete entstanden – auch hier wurde nur mit Schnur gearbeitet Ganz wichtig: Wir hatten nicht nur viel gelernt, sondern auch einen Riesenspaß. Es brauchte danach noch einige Mittagspausen in der Schule und noch weitere Samstage, bis das Floß fertiggestellt war.
Die Gruppe, die sich um die Fahrt nach Straßburg kümmerte, war leider nicht so erfolgreich. Nicht alle angeschriebenen Abgeordnete antworteten überhaupt, andere verwiesen auf ihre Arbeit in anderen Bereichen, keiner war jedenfalls begeistert von der Aussicht, mit uns ins Gespräch zu kommen. Da uns Martin Schulz, der Präsident des Parlaments, anlässlich einer Begegnung bei den Feierlichkeiten zum Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag in Berlin aber Mut zu unserem Projekt gemacht hatte, wollten wir nicht aufgeben. Als allerdings einige Zeit später klar geworden war, dass wir von den französischen Behörden keine Genehmigung für die Fahrt auf dem Altrhein bekommen würden, stellten wir unsere Planung um. Unser Floß sollte als „special event“ in das große Narrenschiffprojekt integriert werden. Wenn an einem Samstag im März auf einem Schiff auf dem Rhein die Besucher des „Narrenschiffs“ die Ideen der Narren aus vergangenen Zeiten begegnen sollten, wollten wir mit unserem Floß dort andocken und aufzeigen, was wir doch heute für Narren sind, wenn wir unsere Umwelt derart zerstören wie wir es tun und damit Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen aufs Spiel setzen.
Und so kam es dann: Am Freitag, den 6,03,2015 verfrachteten wir unser Floß an den Opfinger Baggersee zur Jungfernfahrt. Zunächst paddelte nur ein einzelner Pionier auf den See, danach erhöhten wir die Zahl der Passagiere sukzessive, bis wir sicher waren, dass bis zu 12 Personen kein Problem darstellen würden. Danach brachten wir das Floß direkt nach Breisach an das Ufer der Möhlin. Am Morgen brachten wir unser Floß ins Wasser und hinab gings auf der Möhlin. Dort wo die Möhlin in den Rhein mündet, wartete ein Boot der Rettungswacht, da dies wegen der Strömung eine kritische Stelle für uns darstellte. Alles ging gut, das Andockmanöver gelang problemlos und mit viel Krach und Radau enterten wir das „Narrenschiff“. Die Freude war riesig, wieder ein Projekt, das gemeinsam von Schülern und zwei Lehrern entwickelt und organisiert wurde, erfolgreich abgeschlossen werden konnte – auch wenn immer wieder Änderungen vorgenommen werden mussten.

Noch ein Gutes hatte die Sache: Die Idee für ein neues Projekt wurde regelrecht aus dem Wasser gefischt. Auf der Jungfernfahrt auf dem Opfinger Baggersee fischten wir den Rahmen eines Alu-Fahrrades aus dem Wasser. Daraus wollen wir im Schuljahr 2016/17 Aufladestation für Handys bauen, die in den Pausen mit Muskelkraft betrieben werden kann. Außerdem entstand aus Teilen der Baumstämme ein Freiluftschachspiel auf dem Schulhof. Kann man Nachhaltigkeit perfekter umsetzen?

Hildegard Bayerlander-Thomann

Tobias Rave – 2016-10-22